Jetzt im Herbst, wenn die Sonne tief steht, die Straßen voller Matsch und Pfützen sind und die Bäume ihre Blätter und allerlei Staub verlieren, wird die Sicht durch schmierige oder schmutzige Scheiben beeinträchtigt. Besonders ärgerlich ist es, wenn man beim Rückweg zum geparkten Fahrzeug feststellt, dass die Frontscheibe, die bei Fahrtantritt noch sauber war, sich in der Zwischenzeit zum undurchsichtigen Etwas entwickelt hat.
Wer Geld für den Durchblick investieren möchte, kann auf den Scheiben seines Wagens spezielle Reinigungs- und Imprägnierflüssigkeiten auftragen. Das muss alle zwei bis drei Monate wiederholt werden. Regen perlt dann auf der Oberfläche ab und hinterlässt keine häßlichen Spuren in Form von Wasserflecken oder Spritzern. Zudem lässt sich die Scheibe leichter reinigen. Bei leichtem Regen muss man nicht einmal die Scheibenwischer anschalten – und riskiert somit nicht, dass diese die Frontscheibe verschmieren. Entsprechende Produkte in allen Preisklassen gibt es im Autofachhandel.
Sind die Scheiben von Innen her verschmutzt, empfiehlt sich eine gründliche Reinigung mit Fensterputzmittel. Ein „Hausmittel“ für klare Sicht ist auch Haarshampoo, dass mit Wasser gemischt als Scheibenputzmittel benutzt wird. In jedem Fall wichtig: gründlich trocken wischen – am besten mit einem Mikrofaser oder Wildledertuch – oder wie beim Fensterputzen – mit Zeitungspapier.
Auch die Scheibenwischer sollten hin und wieder gereinigt werden, denn: Was nützt die sauberste Scheibe, wenn die Wischblätter bei jedem Regen wieder großzügig Schmutz verteilen. Hierfür kann das gleiche Produkt benutzt werden wie für das Putzen der Glasflächen.
Praktisch wäre, es hier wie die Aquarianer zu machen oder besser machen lassen: Die setzen in Sachen Scheibendurchblick nämlich auf einen flossentragenden Helfer und können sich selbst entspannt zurück lehnen: Welse haben genau eine Mission im Leben: Scheiben putzen – rund um die Uhr, ohne Mindestlohn, Urlaubsanspruch oder Schichtablösung.
